Die Kapelle wurde in ihrer heutigen Form 1681 von einem Mitglied der Familie Prack zu Asch auf der Angerburg erbaut. Einer alten Sage nach führte der damalige Burgherr ein ausschweifendes Leben. Zur Strafe wurde ihm ein Kind mit Hundekörper und Menschengesicht geboren. Er versprach der Muttergottes, eine Kapelle zu errichten, wenn das Kind sterben würde. An diese Sage erinnert eine Darstellung des Hundes mit Menschengesicht auf einem der Wandgemälde.
Ursprünglich befand sich in der Kapelle eine Holzskulptur der Maria mit dem Jesuskind aus dem späten 15. Jahrhundert, die vom Stil des Künstlers Michael Pacher beeinflusst war. Früher wurde außerdem das Fest Mariä Heimsuchung am 2. Juli als „Stöcklkirchtag“ besonders feierlich begangen.