Burg Neuhaus in Gais

Die Geschichte von Neuhaus ist sehr abwechslungsreich:
Die Burg wurde zwischen 1241 und 1248 in dem Gebiet errichtet, das Kunigunde, die Gemahlin Kaiser Heinrichs II., im Jahre 1033 dem Hochstift Bamberg schenkte.
Dieses gab die Burg im Jahre 1130 den Herrn von Taufers zu Lehen. Auf Schloss Taufers residierten um 1240 die Brüder Hugo V. und Ulrich II. Um ihre eigene Herrschaft gegenüber dem Herrschaftsgebiet der Herrn von „Rodank" (Rodeneck) zu sichern, bauten sie an der Südgrenze ihrer Besitzungen eine neue Burg (Neuhaus).

 

 

 

Burg Neuhaus

 

 

 

 

 

 

 

 


"Die Burg am Südende des Herrschaftsbereiches der Edlen von Taufers"

Dies ließ einen bereits schwelenden Streit zwischen den Rodankern und Tauferern in eine erbitterte Fehde ausarten, wobei sich die Herrn von Taufers behaupten konnten.

Neuhaus Winter

In der weiteren Besitzabfolge kam das Schloss 1817 in den Besitz von Bauer Ebner, der auf Schloss Neuhaus in seinem Wohnhaus eine Badeanstalt eröffnete, welche 1924 durch einen Brand zerstört wurde.

Heute ist die renovierte Burg ein Gaststättenbetrieb und ein beliebtes Ausflugsziel.

Interessant ist auch die dazugehörende Kirche Maria Heimsuchung aus dem 17. Jahrhundert.

 

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